Gemeinde Altbach

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Neues aus dem Rathaus

Aus der Arbeit des Gemeinderats: Der Gemeinderat beriet und beschloss am 03.07.2018

Neubesetzung der beschließenden Ausschüsse und sonstiger Gremien

Bedingt durch das Ausscheiden von Gemeinderat Roland Ostertag sind die Ausschüsse des Gemeinderates neu zu wählen. Die Fraktion der CDU hat der Verwaltung mitgeteilt, dass Herr Jörg Reutter anstelle von Herrn Roland Ostertag als Mitglied des Technischen und Umweltausschuss und als stellv. Mitglied des Verwaltungsausschusses nachrückt. Die Fraktionen der UWV und der SPD haben keine Änderungen mitgeteilt.
Die Ausschüsse setzen sich wie folgt zusammen:
 
Verwaltungsausschuss:

Mitglieder
Stellvertreter
Jürgen Hoffmann
Rudolf Brenkel
Monika Glück
Ursula Fischer
Mathias Lipp
Carola Hofmann
 
 
Gabriele Benz
Willi Seifried
Helmut Maschler
Jörg Reutter
Ulrich Schlosser
Michael Euchenhofer
 
 
Andrea Barth
1. Stellvertreter Wolfgang Sperling
2. Stellvertreter Dr. Achim Weber
Dr. Hans-Dieter Reeker
Günter Fehmer

 
Technischer- und Umweltausschuss

Mitglieder
Stellvertreter
Rudolf Brenkel
1. Stellvertreter Mathias Lipp
2. Stellvertreter Jürgen Hoffmann
3. Stellvertreter Monika Glück
 
Ursula Fischer
Carola Hofmann
Götz Schleith
 
 
Jörg Reutter
Gabriele Benz
Willi Seifried
Ulrich Schlosser
Michael Euchenhofer
Helmut Maschler
 
 
Wolfgang Sperling
Günter Fehmer
Dr. Achim Weber
Andrea Barth



 
Die Besetzung des Kindergartenausschusses, der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes, des Abwasserverbandes Plochingen-Altbach-Esslingen-Zell, der Unterzeichner der Gemeinderatsprotokolle sowie die zusätzlichen Mitglieder der Verbandsversammlung der Landeswasserversorgung bleiben unverändert. Der Gemeinderat stimmte dieser Neubesetzung zu.
 
Hochwasserschutzmaßnahme am Katzenlohbach
In der Hochwassergefahrenkarte ist eine inselhafte Überflutungsfläche bei HQ 100 ausgewiesen, die Flächen in den Schlierbachwiesen, die Wasserfassung unserer Trinkwasserversorgung in den Vogelwiesen, Teile des Sportgeländes mit Sportheim und große Bereiche in der Vogelwiesensiedlung einschließlich des Grundstücks ehemals Hammelehle, auf dem das Alten- und Pflegeheim der Bruderhaus Diakonie sowie Seniorenwohnungen geplant sind, beinhalten.
Die Ursache dieser Überflutung sind eindeutig die Einbauten (Rechen, Schwellen, Tauchwand) im Einlaufbauwerk des Katzenlohbachs. Eine Umgestaltung des Einlaufbauwerkes ist unumgänglich, um die Überflutungsflächen aus den Hochwassergefahrenkarten eliminieren zu können, denn die Hochwassergefahrenkarten haben erheblichen Einfluss auf die Bauleitplanung, Baugesuchsverfahren, Infrastrukturmaßnahmen, Wasserversorgung und Katastrophenschutz.
Konkret hat dies an drei aktuellen Bauvorhaben in Altbach spürbare Auswirkungen, dem Bau des neuen Rathauses, im Baugebiet Losburg und den Bauvorhaben auf dem ehemaligen Hammelehle-Gelände.
Nach Eingang der wasserrechtlichen Genehmigung konnte das Ingenieurbüro Hettler + Partner die Ausführungsplanung in Angriff nehmen und das Vorhaben ausschreiben.
Die Fa. Schwenk, Unterensingen hat mit der Vergabesumme von 213.010,00 € das preisgünstigste Angebot abgegeben. Die Maßnahme soll von Mitte Juli bis Ende Oktober andauern.
Eine Baufreigabe für das Alten- und Pflegeheim sowie die Seniorenwohnungen wird erst erteilt, wenn die Gemeinde mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Einlaufbauwerks beginnt. Der Baubeginn ist dem Landratsamt Esslingen anzuzeigen.
Das aktuelle Wetterereignis vom 7. Juni auf den 8. Juni 2018 führte der Gemeinde Altbach wieder vor Augen, wie wichtig die Umgestaltung des Einlaufbauwerkes im Katzenlohbach ist. Ein Starkregenereignis konnte der Katzenlohbach sowie der Einlauf zur Verdolung nicht verkraften. Die in kürzester Zeit gefallenen Wassermassen traten über den Rechen des Einlaufbauwerkes und strömten Richtung Esslinger Straße und diesmal auch in die Vogelwiesensiedlung, wo zahlreiche Keller und eine Tiefgarage vollgelaufen sind. Ca. 80 m vor dem Einlaufbauwerk ist ein Rechen vorgesehen. Seitens vom Landratsamt Esslingen wurde eine naturnahe Bauweise vorgeschlagen, sprich Eichenpfähle im Boden zu verankern. Auf Grund der teilweise anstehenden Stein- und Felsschichten konnten die Pfähle nicht tief genug eingebracht werden.
Das gesamte System muss an jedem einzelnen Element zuverlässig funktionieren. Eine Besichtigung vor Ort mit Vertretern des Landratsamtes Esslingen brachte die Erkenntnis, dass der Vorrechen wesentlich stabiler und mit statischem Nachweis konstruiert werden muss. Für die Hochwasserschutzmaßnahme am Katzenlohbach nahm der Gemeinderat Kenntnis von der wasserrechtlichen Genehmigung, fasste den Baubeschluss, vergab die Tief- und Ingenieurbauarbeiten an die Fa. Schwenk, Unterensingen mit der Angebotssumme von 213.010,00 € und stimmte den daraus sich ergebenden überplanmäßigen Ausgaben i.H.v. 126.800 € zu. Weiterhin wurde die Fa. Schwenk mit dem Bau eines Vorrechens beauftragt.
 

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